Der
Dalmatiner
Über seine Herkunft ist wenig
bekannt. Schon im 14.Jh. wurden weiße Hunde mit dunklen Tupfen dargestellt.
Später bezeichnete man ihn als Bracke, aber wo er herkam, wie und was er
jagte, ist unbekannt.
Selbst in Jugoslawien weiß man
nur von Hunden, die 1930 aus England importiert wurden. Er wird immer wieder
als Kutschenhund bezeichnet und erreichte seine Blüte in Viktorianischer
Zeit. Der Dalmatiner lebte in den Ställen und begleitete die Kutschen, wobei
er meist unter der Hinterachse lief.
Als das Auto die Kutsche ablöste,
hatte der dekorative Hund längst seine Zukunft als Familienhund gefunden.
Der Dalmatiner ist lebhaft,
temperamentvoll, fröhlich und leicht zu erziehen. Er ist der ganzen Familie
freundlich zugetan und besonders den Kindern ein unermüdlicher Spielgefährte.
Ein echter Familienhund.
Er ist nicht aggressiv, aber
im Notfall durchaus verteidigungsbereit. Der schlanke, bewegliche Hund braucht
viel Bewegung und ist ein herrlicher Begleiter für sportliche Menschen.
Der intelligente Hund will beschäftigt werden und führt das Gelernte freudig
aus.
Ein unkomplizierter Familienhund,
der engen Familienanschluß braucht und pflegeleicht ist.
Dalmatinerwelpen werden weiß
geboren, die Tüpfelung kommt erst nach einigen Tagen allmählich durch.
Die Schulterhöhe liegt bei ca
61 cm Rüden), Gewicht: ca. 28kg, Farbe: weiß mit runden, klar abgegrenzten
und gleichmäßig verteilten schwarzen oder braunen Tupfen.
Der Dalmatiner ist eine sehr
gesunde Hunderasse. Er blieb vor "Überzüchtungen" verschont und Erbkrankheiten
kommen nahezu nie vor. Der Dalmatiner erreicht nicht selten ein stolzes
Hundealter von 14-16Jahren - und dies bei voller Gesundheit.